Bremer Stahlbau baut modernen Autohof an der A7, Abfahrt Neumünster Nord
Zum symbolischen ersten Spatenstich im Gewerbegebiet Eichhof griffen (von links) Sebastian Weringang (Firma Ernst Karl, Westerhorn), Neumünsters Stadtbaurätin Sabine Kling, Thomas Hoyer, Jochen Schmidt (beide Hoyer SE, Visselhövede) sowie Jannes Friedrichs (Bremer Stahlbau, Bassum) gemeinsam zur Schaufel.
Mit den Oberbauarbeiten für einen modernen und zukunftsorientierten Autohof wurde unser Unternehmen beauftragt. Die geschäftsführenden Gesellschafter Holger Bremer und Jannes Friedrichs sehen den Auftrag als besonderen Vertrauensbeweis und freuen sich auf die Umsetzung des Projekts.
„Wir freuen uns sehr, dass sich die Familie Hoyer bei diesem Projekt für unser Unternehmen entschieden und uns mit den Oberbauarbeiten beauftragt hat. Dieses Vertrauen wissen wir sehr zu schätzen und werden das Vorhaben mit der gewohnten Qualität, Zuverlässigkeit und Termintreue umsetzen“, betonen Holger Bremer und Jannes Friedrichs.
Auf einer Gesamtfläche von 14.149 Quadratmetern entsteht ein barrierefreier Autohof mit einer Nutzfläche von rund 1.200 Quadratmetern. Die Anlage wird an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr geöffnet sein und sowohl den regionalen als auch den überregionalen Verkehr bedienen. Das Angebot richtet sich an Pkw-, Lkw- und Busfahrer und soll den steigenden Anforderungen an moderne Mobilität gerecht werden.
Für die Kraftstoffversorgung sind acht Zapfpunkte für Pkw sowie neun Zapfpunkte für Lkw vorgesehen. Neben den klassischen Kraftstoffen Otto und Diesel sowie AdBlue® werden künftig auch alternative Energieträger wie HVO 100 und Bio-LNG angeboten. Die unterirdischen Kraftstofftanks verfügen über ein Gesamtfassungsvermögen von rund 400.000 Litern und gewährleisten eine leistungsfähige Versorgung.
Ein besonderer Fokus liegt auf dem Thema Nachhaltigkeit und der Energieversorgung der Zukunft. Geplant ist ein intelligentes Lade- und Lastmanagement für Elektro-Pkw und Elektro-Lkw. Die Hoyer e-Concept GmbH entwickelt hierfür ein ganzheitliches Energiekonzept, das eine großflächige Photovoltaikanlage auf dem Flachdach der Tankstelle mit moderner Batteriespeichertechnik und einer leistungsfähigen Ladeinfrastruktur kombiniert. Dadurch soll ein möglichst effizienter und nachhaltiger Betrieb der Anlage sichergestellt werden.
Darüber hinaus wird bereits heute an die Mobilität von morgen gedacht. Im Zuge der Planung wird eine Potenzialfläche für eine spätere Wasserstoffversorgung freigehalten. Damit schafft der Autohof die Voraussetzungen, um auf den erwarteten Ausbau der Wasserstofftechnologie flexibel reagieren zu können.
Um den zusätzlichen Platzbedarf für die Tank- und Ladeinfrastruktur sowie mögliche Erweiterungen im Bereich alternativer Antriebstechnologien zu berücksichtigen, wird die Zahl der Stellplätze für Lkw, Pkw und Busse sowie die Größe der Freiflächen geringfügig reduziert. Die bewährte räumliche Trennung der Verkehrsbereiche für Pkw und Lkw bleibt jedoch erhalten und sorgt weiterhin für ein hohes Maß an Sicherheit und eine übersichtliche Verkehrsführung.
Mit dem Bau des neuen Autohofs entsteht eine moderne Mobilitätsdrehscheibe, die klassische Kraftstoffversorgung mit innovativen Energielösungen verbindet und damit den Anforderungen einer nachhaltigen Verkehrsinfrastruktur gerecht wird. Das Projekt setzt ein deutliches Zeichen für die Weiterentwicklung moderner Autohöfe und die Förderung klimafreundlicher Mobilität.
Quelle: https://www.hoyer.de/news/auf-den-zukuenftigen-bedarf-ausgerichtet__20260713102031/
