Land Niedersachsen fördert Erweiterungsinvestition bei der Firma Bremer Stahlbau: Fokus auf Arbeitsplätze und erneuerbare Energien – Unternehmer fordern einfachere Förderverfahren

Bassum/ Hannover. Das niedersächsische Wirtschaftsministerium hat einen Zuwendungsbescheid zur Förderung einer bedeutenden Erweiterungsinvestition übergeben. Mit der finanziellen Unterstützung setzt das Land ein klares Signal für nachhaltiges Wachstum und die Sicherung von Arbeitsplätzen in der Region.

Im Mittelpunkt der Förderentscheidung stehen zwei zentrale Kriterien: die Entwicklung der Mitarbeiterzahlen sowie der konsequente Einsatz erneuerbarer Energien. Nach Angaben des Ministeriums wurden diese Parameter bei der Bewertung des Projekts besonders hoch gewichtet. Ziel sei es, wirtschaftliche Expansion mit ökologischer Verantwortung zu verbinden.

Das geförderte Unternehmen plant im Zuge der Erweiterung nicht nur den Ausbau seiner Kapazitäten, sondern auch Investitionen in energieeffiziente Prozesse und erneuerbare Energiequellen. Dadurch soll der CO₂-Ausstoß langfristig reduziert und die Wettbewerbsfähigkeit gestärkt werden.

Gleichzeitig äußerten die geschäftsführenden Gesellschafter Holger Bremer und Jannes Friedrichs einen klaren Wunsch an die Politik: Förderverfahren müssten künftig einfacher und zugänglicher gestaltet werden.

„Wir haben uns intensiv mit dem Förderantrag und insbesondere dem Mittelabruf beschäftigen müssen. Das ist sehr aufwendig“, erklärten sie. Aus ihrer Sicht sei es entscheidend, bürokratische Hürden zu reduzieren, damit Unternehmen jeder Größe – vom kleinen Betrieb bis zum großen Mittelständler – leichter Zugang zu wichtigen Fördermitteln erhalten.

Die Unternehmer betonten, dass staatliche Förderprogramme ein wichtiges Instrument seien, um Investitionen in Wachstum und Nachhaltigkeit zu ermöglichen. Damit diese Wirkung jedoch voll entfaltet werden könne, müsse der Antragsprozess deutlich vereinfacht werden.

Mit dem Zuwendungsbescheid unterstreicht Niedersachsen seinen Kurs, wirtschaftliche Entwicklung gezielt mit Klimaschutz und sozialer Verantwortung zu verknüpfen. Zugleich zeigt die Rückmeldung aus der Praxis, dass neben finanzieller Unterstützung auch die Ausgestaltung der Förderinstrumente eine zentrale Rolle für den wirtschaftlichen Erfolg spielt.